Flughafen DUS.

Auf den meisten Verkehrsflughäfen wird/wurde mit PFAS-haltigen Materialien umgegangen. Häufig haben diese zu weitreichenden PFAS-Verunreinigungen im Grundwasser geführt. Im Umfeld dieses Flughafens befindet sich ein Wasserwerk. Unser Ziel ist es eine nachhaltige Strategie zum Schutz des Wasserwerkes zu entwickeln und die unterschiedlichen Nutzungsformen in Einklang miteinander zu bringen. 

Sembach.

Dieser ehem. US-Flugplatz in Rheinland-Pfalz weist eine Größe von Rund 240 ha auf. Neben den nutzungsbedingten Verunreinigungen durch PFAS an den Feuerlöschübungsbecken, Start-/Lande-Bahn und Flugzeugabstellflächen kam es im Rahmen durchgeführter MKW-Bodensanierungsmaßnahmen in den 1990er Jahren zu einer flächigen Verteilung PFAS-belasteten Bodenmaterials. Für eine gewerbliche Folgenutzung sind unter Berücksichtigung der bekannten Boden- und Grundwasserbelastungen Strategien für […]

Düsseldorf.

Zur Bekämpfung eines Großbrandes auf einem Glashüttengelände wurde 2001 PFAS-haltiger Löschschaum eingesetzt. Dabei sind PFAS in den Untergrund gelangt, wodurch eine Kontamination des Bodens und des Grundwassers stattgefunden hat. Ein Teil der eingebrachten PFAS befindet sich heute noch in der ungesättigten Bodenzone bzw. im Grundwasserschwankungsbereich und wird durch Sickerwasser bzw. Grundwasserhochstände mobilisiert und in das […]

Gladbeck.

Von einer ehem. Reinigung und Färberei sind LCKW in den Untergrund gelangt und haben eine Verunreinigung der Bodenluft und des Grundwassers verursacht. Der Aquifer wird oberflächennah durch einen schluffigen Feinsand gebildet, in den Kalksandsteinbänke eingeschaltet sind. Im Liegenden werden mit dem Wechsel von Feinsand zu Schluff nur wenige Kalksandsteinbänke angetroffen. Besondere Herausforderungen stellen die Hydrogeologie […]

Sembach.

Auf diesem ehem. Militärflugplatz liegt eine PFAS-Grundwasserverunreinigung im Festgestein vor. Das historisch gewachsenen Messstellennetzwurde zur Überwachung eines MKW-Schadens errichtet und bildet die PFAS-Verunreinigung nicht ausreichend ab. Mit Hilfe eines erstellten 3D-Blockbildes des Untergrundes wurden Ansatzpunkte zum Messstellenbau abgeleitet und eine Bohrkampagne mit knapp 1.300 Bohrmetern im Festgestein geplant. Hierbei werden auch zahlreiche Bohrmeter als Kernbohrung […]

Kaiserslautern.

Am Standort der ehemaligen Militärliegenschaft in Kaiserslautern liegt eine erhebliche LCKW-Grundwasserbelastung in einem komplexen Kluftaquifer vor. Auf dieser Liegenschaft wurde bereit seit mehr als 20 Jahren eine Grundwassersanierungsmaßnahme betrieben, die optimiert werden sollte. Für eine Bewertung der Maßnahme mussten zuerst geologische und hydrogeologische Grundlagen ermittelt werden. Hierfür fand eine strukturgeologische Kartierung im Umfeld des Standortes […]

Bad Kreuznach.

Auf einer ehem. militärischen Liegenschaft ist es zu einer großen Boden- und Grundwasserverunreinigung mit LCKW gekommen. Unsere Aufgabe war hierbei primär der Umgang mit der Grundwasserbelastung im geklüfteten Festgestein mit dem Ziel der Konzeptentwicklung für einen nachhaltigen und gefahrlosen Umgang mit der Grundwasserkontamination. Hierfür wurde eine Sanierungsuntersuchung und anschließend auch eine Planung für eine hydraulische […]

Hochsauerland.

An einem Altstandort mit über 150-jähriger industrieller Nutzung soll eine gewerbliche Folgenutzung realisiert werden. Für die Gesamtfläche des Standortes von rund 7 ha wurde eine historische Erkundung mit Zeitzeugenbefragungen durchgeführt und rund 20 kontaminationsverdächtige Flächen (KVF) identifiziert, die im Rahmen von orientierenden und detaillierten Untersuchungen erkundet wurden. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt. In zwei […]

Sundern.

Am Altstandort eines metallverarbeitenden Betriebs liegt eine schädliche Bodenverunreinigung durch LCKW vor. Eine Schädigung des Grundwassers im Kluftgrundwasserleiters ist bereits eingetreten. In einem dreijährigen Pilotversuch wurde die Sanierbarkeit des Grundwassers untersucht. Die geringe Ergiebigkeit des Aquifers führte trotz hoher Konzentrationen zu einer vergleichsweise geringen Entfrachtung, sodass die Fortführung der Maßnahme durch die Behörde als unverhältnismäßig […]

Hangelar.

Auf der Fläche eines stillgelegten Schießübungsplatzes liegen schädliche Bodenveränderungen durch Blei und Antimon (Munitionsreste) sowie PAK (Tontauben) vor. Im Rahmen der Orientierenden und der Detailuntersuchung wurde im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung eine Gefahr für Schutzgüter über die Wirkungspfade Boden-Mensch und Boden-Grundwasser abgeleitet.  Auf einer Fläche von rund 7 ha wurde eine Bodensanierung durch Bodenaustausch vorgenommen. Dabei […]